Auf dem sozialwissenschaftlichen Portal Soziopolis und dem Sozialtheoristen-Blog fand vor einiger Zeit eine Diskussion über
einen kurzen Text des Bielefelder Soziologen Stefan
Kühl statt, in dem er die These aufstellt, dass der Islamische Staat durch
»Verorganisierung« leichter bekämpfbar wird. Da ich im August diesen Jahres auf meinem Blog selbst einen Artikel über die Gemeinsamkeiten zwischen den Phänomenen Amok und Terror veröffentlicht habe, im Zuge dessen auch der Islamische
Staat gestreift wurde, habe ich die Diskussion selbstverständlich verfolgt. Außerdem
versuchte Kühl die Systemtheorie Niklas Luhmanns in Anschlag zu bringen, um den Islamischen
Staat zu beobachten. Das versprach zunächst eine interessante Diskussion. Das
Ergebnis fiel leider ziemlich ernüchternd aus. Daher möchte ich im Folgenden einige
Anmerkungen machen, die zum einen den Zusammenhang von Organisation und sozialer Adresse und zum anderen das Phänomen Islamischer Staat
betreffen. Bevor ich dazu komme, stelle ich Kühls These kurz vor.
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Sonntag, 20. Dezember 2015
Der Islamische Staat - Organisation oder Bewegung?
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Donnerstag, 16. April 2015
Mensch und Technik. Gedanken zum Absturz der Germanwings-Maschine
Ich lese aktuell von Niklas Luhmann seine Vorlesung »Einführung in die Systemtheorie« (2011 [2002]). Im Kapitel »Operative Geschlossenheit« bin ich auf eine Passage gestoßen, die man als direkten Kommentar auf den absichtlich herbeigeführten Absturz der Germanwings-Maschine am 24. März 2015 lesen kann:
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Zeit und Leben
Zum Abschluss des Jahres gibt es
noch ein kurzes Fragment, zu dem ich am 24.12.2014 durch die Lektüre eines
Artikels zum Thema Beschleunigung inspiriert wurde. Thematisch passt es
allerdings besser zum Jahreswechsel, denn dann tritt verstärkt der Fortgang der
Zeit ins Bewusstsein und man wird zugleich – Stichwort »gute Vorsätze« – mit
seinen eigenen erfüllten und/oder unerfüllten Ambitionen konfrontiert.
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